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3 Tipps, wie Sie Rechtsstreit mit Kunden vermeiden können

und wie Ihnen dabei Ihre Dokumentation hilft.

7. August 2019

Man hofft natürlich nie, dass es passiert. Aber manchmal ist es unausweichlich: es kommt zum Rechtsstreit mit einem Kunden. Hier erfahren Sie, wie eine sorgfältige Dokumentation solche Streitigkeiten enorm verkürzen kann.

Man hofft natürlich nie, dass es passiert. Aber manchmal ist es unausweichlich: es kommt zum Rechtsstreit mit einem Kunden. So etwas kostet viel Nerven und Zeit und im schlimmsten Falle, kann sich dasS über mehrere Jahre hinweg ziehen.
Sie können den Streit erheblich verkürzen, wenn Sie alles gut dokumentiert haben und nachweisen können, was gemacht wurde. Die Dokumentation in einem Handwerksbetriebs ist also nicht nur ein Selbstzweck und kann im Zweifel tausende von Euro einsparen, wenn sie richtig gemacht wurde. Leider ist die Dokumentation im klassischem Sinne meist auch eine heiden Arbeit und sorgt für eine Menge Papierchaos.
Deswegen haben wir Kupfer entwickelt. Weil wir glauben, dass das einfacher gehen kann.
Hier finden Sie 3 Tipps, worauf Sie beim Dokumentieren einer Baustelle achten sollten.

1. Bilder machen, um Mängel auszuschließen

Machen Sie auf der Baustelle immer Vorher-Nachher Bilder. Im Zweifelsfall können Sie so nachweisen, wenn der Mangel schon existiert, bevor Sie an der Anlage dran waren. Oder: Sie können nachweisen, dass der Mangel noch nicht da war, als Sie von der Baustelle losgefahren sind.
Um diese Bilder aber wirklich als Beweis nutzen zu können, ist es wichtig, dass sie einen digitalen Zeitstempel haben. Teilweise machen das Smartphones automatisch. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, empfiehlt es sich aber, eine spezielle Handwerkersoftware zu nutzen. Diese haben in der Regel solche Funktionen.

2. Zeiten erfassen und unterschreiben lassen

Ein häufiger Streitpunkt sind die Arbeitszeiten, nach denen ja dann meist abgerechnet wird. Kunden zweifeln dies an. Dem können Sie entgehen, indem Sie Arbeitszeiten erfassen und diese dann direkt vom Kunden unterschreiben lassen. Damit bestätigt er, dass Sie wirklich so lange da waren wie aufgeschrieben.
Allgemein ist die Unterschrift des Kunden unter der Abnahme essentiell. Hat der Kunde einmal unterschrieben, kann er im Nachhinein nie behaupten: „Davon wusste ich nichts.“
Die Unterschrift können Sie entweder klassisch auf einem Zettel einholen oder dafür eine Handwerkersoftware nutzen. Der klassische Weg hat den Vorteil, dass Sie die Abnahmezettel individuell aufbauen können. Dafür erzeugt er jede Menge Papierchaos. Das können Sie durch moderne Apps vermeiden.

3. Transparente Angebote erstellen

Rechtsstreite entstehen teilweise auch dadurch, dass die Kunden das Gefühl haben, dass etwas anderes auf der Baustelle gemacht wurde als vereinbart.
Deswegen ist es wichtig, dass Sie transparente Angebote schreiben, damit der Kunde auch weiß, was auf ihn zu kommt.
Das Gleiche gilt, wenn während des Auftrags Probleme auftreten: teilen Sie das dem Kunden mit, lassen Sie sich es bestätigen und weichen Sie dann erst vom vereinbarten Vorgehen ab.

Über den Autor
Tobias Schaffrath Rosario
Tobias hat eine Zeit mal als Journalist zum Thema Digitalisierung geschrieben. Jetzt will er sie bei Kupfer selber gestalten.