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5 Tipps für gute Chefs

10. August 2019

Macht man sich als Handwerker selbständig, übernimmt man oft auch schnell Verantwortung für Mitarbeiter. Wie man das meistern kann, erfahren Sie hier.

Fast jeder Meister stellt sich irgendwann im Leben mal die Frage, ob er sich selbständig machen sollte oder nicht. So erfüllend die Selbständigkeit sein, kommen mir ihr auch ganz neue Herausforderungen. Selbständige Handwerker müssen nicht nur Ahnung vom Fach haben und gut mit den Kunden sein, sondern früher oder später werden sie auch Mitarbeiter einstellen und führen müssen.
Top Mitarbeiter haben dabei in der Regel hohe Erwartungen an den Chef. Sie wollen klare Ziele kommuniziert bekommen, ihre Ideen verwirklichen können und das Gefühl haben, dem Chef ihre Probleme anvertrauen zu können.
Für gerade erst gestartete Selbständige kann das manchmal sehr viel auf einmal sein. Wenn man aber ein paar Sachen beachtet, ist das gar nicht so schwer!

1. Der Chef sollte klare Ziele verfolgen, um alle in die gleiche Richtung zu lenken.

Die erste Grundvoraussetzung für jeden Chef: er sollte klare Ziele haben und diese mit seinen Mitarbeitern kommunizieren. Sonst rennt jeder in eine andere Richtung los und am Ende kommt keiner an.

2. Offenheit und Ehrlichkeit sorgen für Vertrauen der Mitarbeiter.

Teilweise denken Menschen, dass ein guter Chef einer ist, der es sich nicht anmerken lässt, wenn es mal Probleme gibt. Das Gegenteil ist aber der Fall. Ein guter Chef sollte offen mit seinen Mitarbeitern reden und klar kommunizieren, wo gerade die Herausforderungen liegen. Dann weiß jeder, woran er ist, und kann sich darauf einstellen.

3. Gemeinsam kann man Ziele nur erreichen, wenn der Chef bereit ist, Kontrolle abzugeben.

Chefs neigen oft dazu, jede Entscheidung im Betrieb selbst treffen zu wollen. So verständlich das ist — der Chef hat meistens alles aufgebaut und trägt die Verantwortung — ist das meist kontraproduktiv. Wirklich erfolgreich werden Teams erst, wenn der Chef manches von seinem Schreibtisch an andere delegiert, damit er einen freien Kopf für das Wesentliche hat.

Das sorgt übrigens auch für eine hohe Motivation bei der Belegschaft. Wenn Mitarbeiter selbst Entscheidungen treffen dürfen, bekommen sie ein Gefühl der Zugehörigkeit und Verantwortung. Dadurch wird die Zukunft des Unternehmens auch zu ihrer Zukunft.

4. Regelmäßiges Feedback sorgt dafür, dass die Mitarbeiter ihr volles Potential ausschöpfen können.

Wer kennt das nicht? Ein Mitarbeiter macht immer wieder den gleichen Fehler. Aus falsch verstandener Freundlichkeit drückt der Chef aber jedes Mal ein Auge zu, bis es ihm irgendwann zu viel wird. Dann explodiert er und die Situation eskaliert.

Dem kann man entgegenwirken, indem man regelmäßiges Feedback etabliert. Dabei ist es wichtig, sachlich zu bleiben und niemals den anderen persönlich anzugreifen. So können Sachen, die nicht so gut laufen, angesprochen werden, ohne dass es gleich zum Streit kommt. Und bestenfalls werden die Probleme dann auch direkt behoben.

Zu Feedback gehört aber nicht nur Kritik, sondern auch Lob — das ist sogar fast noch wichtiger als die Kritik. Chefs sollten ihren Mitarbeitern sagen, was sie gut machen. Das steigert ihre Motivation erheblich. Vor allem aber wissen sie, wie sie sich verhalten sollen und können dieses Verhalten in Zukunft verstärken.

5. Um all das zu schaffen, müssen Chefs den Überblick behalten.

Alle oben genannten Punkte sind essentiell, um ein erfolgreiches Unternehmen zu führen. Ihnen liegt jedoch allesamt eine Voraussetzung zu Grunde: der Chef muss wissen, was im Betrieb los ist.

Feedback kann ein Chef nur geben, wenn er weiß, was wer gemacht hat.

Aufgaben abgeben kann er nur, wenn Aufgaben und Prozesse klar definiert sind.

Herausforderungen und Ziele kann er nur kommunizieren, wenn er sie klar benennen kann.

Genau hierin liegt die Schwierigkeit für frisch gebackene Chefs. Wenn man noch unerfahren in der Rolle des Chefs ist, verliert man schnell den Überblick.

Aber zum Glück gibt es eine Menge digitale Hilfsmittel, die dabei helfen. Speziell für SHKler entwickelt wurde zum Beispiel die Kupfer-App. Sie ermöglichst es Installationsbetrieben spielend leicht einzusehen, was wer wann gemacht hat und was noch zu tun ist.

Wenn Sie wissen wollen, wie Kupfer das konkret schafft, schreiben Sie uns einfach!

Über den Autor
Tobias Schaffrath Rosario
Tobias hat eine Zeit mal als Journalist zum Thema Digitalisierung geschrieben. Jetzt will er sie bei Kupfer selber gestalten.